Feuerungskontrolle Holzfeuerungen bis 70 kW

holz feukoDie Holzfeuerungskontrolle wurde 2008 im Kanton Zürich veranlasst und ist auf der bestehenden Oel- und Gasfeuerungskontrolle aufgebaut. Die Einführung der Holzfeuerungskontrolle läuft gestaffelt ab. In der ersten Kontrolle werden die Holzfeuerungsanlagen erfasst, einer Sichtkontrolle unterzogen und in Grössenklassen eingeteilt. Denn Einzelraumfeuerungen mit weniger als 200 kg/Jahr Brennholzverbrauch müssen nicht periodisch kontrolliert werden. Bei Zentralheizungen zwischen 40 und 70 kW muss nach der ersten Kontrolle periodisch eine Emissionskontrolle durchgeführt werden.

In Holzfeuerungen bis 70 kW darf nur naturbelassenes Holz und kein Restholz, das bemalt, beschichtet, verleimt oder in anderer Weise behandelt oder belastet ist, verbrannt werden. Im Zweifelsfall wird durch den Feuerungskontrolleur eine Aschenprobe entnommen, im Labor der Urkantone oder im Labor des AWEL analysiert und durch die Behörde beurteilt.


Weitere Informationen:
AWEL
Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft des Kantons Zürich